LESUNG UND GESPRäCH MIT SHELLY KUPFERBERG
Stunden wie Tage
Donnerstag, 3. September, 19:00 Uhr, St.-Annen-Kirche
Shelly Kupferbergs Roman verbindet historische Fakten mit Fiktion. Die Geschichte von Martha E. rückt die Bedeutung von Menschen im Umfeld des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus in den Blick.
Berlin, in den 1940er-Jahren: Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam. Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat. Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen, das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes Leben.
„Stunden wie Tage“, erschienen im März 2026, ist nach „Isidor. Ein jüdisches Leben“ das zweite Buch der Journalistin und Autorin Shelly Kupferberg.
Foto: Heike Steinweg / © Diogenes Verlag
Zu der Veranstaltung laden das Martin-Niemöller-Haus der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Dahlem und Schleichers Buchhandlung herzlich ein.